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Es mag jetzt etwas gemein klingen oder Bilder von einer Tierhandlung hervorrufen, wo man Streifenhörnchen mit einem Kescher aus dem Käfig herausfängt, aber es kann durchaus Sinn machen, einen solchen ebenfalls im Haushalt zu haben.

Streifi geht selbstständig auf den KescherEs gibt immer wieder mal Situationen, da muss das Tier eben schnell eingefangen und in die Voliere verfrachtet werden. Das muss nicht gleich bedeuten, dass man dem Tier ein Trauma verpasst und es fortan scheu vor seinem Halter flieht. Man kann Streifenhörnchen an den Umgang mit einem Kescher gewöhnen, indem man einen solchen immer mal spielerisch beim Freilauf einsetzt.
Das Horn muss merken, dass vom Kescher keine Gefahr ausgeht und dieser vielleicht sogar manchmal hilft wenn es irgendwo nicht rankommt und mit Hilfe des Keschers getragen wird.
Eine Nuss oder ein paar Sonnenblumenkerne im Netz macht so einen Kescher für das Horn auf jeden Fall ziemlich interessant. Übt man mit dem Kescher über Wochen und erstellt beim Horn eine positive Verknüpfung mit diesem Gerät, wird es gerne darauf zukommen und draufhüpfen.

Ein richtiges Einfangen mit einem Kescher sollte man allerdings unterlassen, da das Horn vermutlich in Panik ausbrechen und verzweifelt versuchen wird, sich zu befreien. Schwere Verletzungen sind hier dann möglich und wahrscheinlich.

Der Umgang mit dem Kescher sollte also so erfolgen, dass das Tier freiwillig darauf sitzt und sich damit tragen lässt. Bringt der Kescher das Tier öfter zu Orten, die es ohne dieses Hilfsmittel nicht erreichen kann, wird es diese Hilfe gerne annehmen.

Ähnlich wie bei der oben genannten Methode kann man das Horn in den Käfig tragen und wenn es vom Kescher gesprungen ist die Tür schließen.