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Ganz simple Dinge, denen man eigentlich kaum Beachtung schenkt, stellen bei der Hörnchenhaltung plötzlich eine Lebensgefahr für das Tier dar. Es kommt immer mal vor, dass man auch während des Freilaufs das Zimmer verlässt. Aus Sicherheitsgründen sollte man die Baumis aber nie alleine im Zimmer lassen, wenn es nicht zu 100% hörnchensicher ist.

Quetschgefahr: offene TürÖffnet man die Tür, bestehet die Gefahr, dass die Tiere möglicherweise entweichen. Das erscheint erstmal weniger gefährlich, aber wenn man vom Worst-Case-Szenario ausgeht, können sich mehrere unglückliche Zufälle zur gleichen Zeit ereignen und so ein schnelles Ende für die Hörnchen bedeuten. Möglicherweise kommt zu genau dieser Sekunde ein weiteres Familienmitglied zur Haustür herein und die Kleinen können einfach in die Freiheit laufen oder in den anderen Räumen sind vielleicht andere Tiere wie Katzen oder Hunde, die ihnen den Garaus machen können/wollen etc...

Beim Schließen der Tür besteht natürlich Zerquetschungsgefahr. Ein so zierlicher Körper wie der eines Streifenhörnchens reagiert sehr empfindlich und zerbrechlich auf Kräfte, die von einem Menschen ausgeübt werden. Huscht das Horn also unbeachtet hinter dem Halter her und dieser schließt die Tür, wird er nur kurz einen leichten Widerstand spüren wenn er das Tier einklemmt, der für das Hörnchen aber bereits den Tod bedeutet.

Wenn man den Raum verlassen hat, das Hörnchen aber noch frei läuft, kommt es nicht selten vor, dass es sich vor die Tür hockt, aus welcher der Nüsschengeber eben noch verschwunden ist. Öffnet man jetzt einfach schwungvoll die Tür, kann es zu diversen Verletzungen beim Tier kommen. Wenn es die Tür abbekommt, sind schwere Verletzungen so gut wie sicher. Die Pfötchen können zum Beispiel zerquetscht oder gar abgerissen werden, wenn sie beim Öffnen in den Spalt zwischen Tür und Boden gelangen. Knochenbrüche, Querschnittslähmungen, Gehirnerschütterungen usw. sind bei einem Aufprall mit der Tür zu erwarten.