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In der freien Natur legen sich Streifenhörnchen eigentlich ein Tunnel- und Höhlensystem an, das normalerweise eine Toilette, eine Futterkammer und eine Schlafkammer beinhaltet. Aus diesem Grund sollte man den Hörnchen mehrere Häuschen zur Verfügung stellen (keine Kunststoffhäuschen da diese nicht atmungsaktiv sind), welche als Ersatz für den Erdbau dienen sollen.

Ganz hervorragend eignen sich handelsübliche Vogelnistkästen aus Holz. Man sollte wenigstens drei davon im Käfig für das Horn bereit stellen.
Zudem kann das Anbieten von mehreren Häuschen einige hygienische Probleme lösen.
Die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich das Horn dafür entscheidet, in ein, zwei Häuschen Futter zu bunkern und zu schlafen und das übrige Häuschen wird als Toilette verwendet.
Viele Hörnchenhalter melden sich bei uns, weil sie es als Problem ansehen, dass ihr Hörnchen in eines der Häuschen pullert, aber das ist es überhaupt nicht. Das Häuschen, welches als Toilette auserkoren wurde, kann fortan mit Chinchillasand befüllt werden (bitte keinen normalen Sand oder Vogelsand verwenden!) und dann muss nur noch dieser regelmäßig ausgetauscht werden.
Das erleichtert den Umgang mit den Ausscheidungen ungemein.

Bei der Außenhaltung sind besonders im Winter sehr tiefe Temperaturen zu erwarten. Hier kann man vorsorgen und die Häuschen für den Winter präparieren.

Wir haben es so gelöst, dass wir ein Riesenhäuschen besorgt haben, in welches wir ein kleineres gestellt haben. Um das kleine Häuschen herum haben wir dann zur Isolierung zerknülltes Zeitungspapier gestopft. Unsere Lana hat das so Präparierte Winterquartier gerne angenommen und die strengen Winter gut überstanden.

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Allgemein sollte man auch zu den anderen Jahreszeiten immer ausreichend Polstermaterial zur Verfügung stellen.

 

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